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Der Förderverein Volleyballförderung Esslingen e.V. unterstützt und fördert den Volleyballsport und Beachvolleyballsport in der Region Esslingen. Alle Mitglieder insbesondere aber die Jugendspieler der SV 1845 Esslingen e.V. profitieren unmittelbar von Deiner Mitgliedschaft im Förderverein:

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2014-12-01 Stadt Esslingen drängt SV Volleyballer ins AUS

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Die SV 1845 Esslingen e.V. nimmt aktuell noch mit 20 Mannschaften am Spielbetrieb teil, darunter 15 Jugendmannschaften, die ehrenamtlich betreut und trainiert werden. Vier aktive Mannschaften sind in der Bezirksliga am Start. Herren 1 und Damen 1 hätten diese Saison gute Chancen in die Landesliga aufzusteigen. Anders als in anderen Sportarten und anderen Volleyballvereinen, kümmern sich die Mitglieder der SV 1845 Esslingen e.V. seit Jahren intensiv um den Volleyballnachwuchs.

 

Die Frage die sich stellt: „Wie lange noch?“

 

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Durch die Schließung der Sporthalle der Berufsschule Zell für den Trainingsbetrieb ist die Volleyballabteilung mit massiven Einschränkungen konfrontiert: Mannschaften, die bislang dort trainiert haben, mussten auf andere Hallen aufgeteilt werden. So z.B. auch die Handballer von Hegensberg/Liebersbronn, die lieber in Esslinger Hallen trainieren, damit sie die Trainingszeiten in der eigenen Halle vermieten können.

 

Für die Volleyballer indes wird die Situation prekär. Nachdem zunächst eine Trainingszeit komplett gestrichen wurde, wurde eine weitere um 30 Minuten gekürzt. Wo bisher 3 Hallendrittel zur Verfügung standen ist es zeitweise nun nur noch eines. Dies hat zur Folge, dass sich nicht selten bis zu 30 Volleyballer aus 3 Mannschaften in einem Hallendrittel drängeln. Das so kein bezirksligataugliches, ja eigentlich überhaupt kein Training möglich ist, sollte selbst den Beamten vom Schul- und Sportamt einleuchten, denen Volleyball komplett fremd zu sein scheint. Das Statement aus dem Schul- und Sportamt: „Wo ist das Problem?“, klingt angesichts dieser Situation wie purer Hohn.

 

Dass durch die besondere Situation Einschränkungen notwendig sind, ist auch den Verantwortlichen im Volleyball klar. Doch dass alle Lösungsvorschläge der Volleyballabteilung, die Lasten gleichmäßiger zu verteilen von der Stadt ungehört blieben, legt die Vermutung nahe, dass die Sportarten Handball und Fußball in Esslingen unantastbar sind. Weitere Vorschläge, wie die Verlängerung der Hallennutzung wurden von der Stadt erst gar nicht angehört.

 

Entgegen der ursprünglichen Aussage des Schul- und Sportamtes Esslingen, ist inzwischen sogar die Durchführung der Pflichtspiele im Verbands- und Bezirkspokal, die unter der Woche stattfinden müssen, gefährdet: Die Esslinger Beamten sehen sich nicht in der Pflicht, die selbst aufgestellte klare Regelung auch durchzusetzen. Vielmehr soll die Volleyballabteilung einfach weitere Einschränkungen auch noch im Jugendtraining hinnehmen. Erneut „kein Problem“ fürs Schul- und Sportamt Esslingen.

 

Es ist schade, wenn eine Volleyballabteilung, die sich seit Jahren für das Esslinger Gemeinwohl und vor allem in der Jugendarbeit engagiert so an den Rand gedrängt wird. Seit 27 Jahren organisieren die SV Volleyballer die Stadt-Schulmeisterschaften, seit 9 Jahren gibt es das Esslinger Volleyball-Jugendcamp. Darüber hinaus organisiert die Abteilung zahllose Volleyball-Grundschulprojekte und Volleyball-AGs.

 

Dieses ehrenamtliche Engagement zu honorieren scheint für die Stadtoberen aber kein Thema zu sein.